Rarität: Das Škoda Felicia Cabriolet von 1959

Tradition

Einmal Vorfahren, bitte!

Bereits im Frühjahr startete die Klassik-Zeit. Natürlich auch für Škoda als einem der weltweit ältesten noch produzierenden Automobilhersteller. Wir haben die schönsten Touren und Treffen für Sie eingefangen.

Einmal Vorfahren, bitte!

Seit dem Frühjahr fahren sie wieder: die schönsten Škoda Oldtimer. Rund um den Bodensee und auf der Techno Classic in Essen gab es allerlei rare Schätze aus der 128-jährigen Unternehmensgeschichte zu bestaunen.

Bodensee-Klassik Zum zehnten Mal durchs Dreiländereck

Stellen Sie sich vor, Sie stehen am Bodensee, blicken über das glitzernde Wasser und plötzlich rollt neben Ihnen das Škoda Felicia Cabriolet von 1959 über die Straße. Mit seiner anmutigen Linienführung eines der wohl beliebtesten tschechischen Modelle – und Sie sind live dabei!

Vermutlich würden Sie sich genauso die Augen reiben wie die zahlreichen Auto-Liebhaber entlang der 636 Kilometer langen Bodensee Klassik, die im Frühsommer rund um Deutschlands größten Binnensee führte. Gut 120 Young- und Oldtimer der Baujahre 1934 bis 2001 starteten bei der zehnten Drei-Länder-Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Mit durchaus prominenter Unterstützung hinter dem Lenkrad. So pilotierte beispielsweise der siebenmalige Deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle den legendären, auch als „Porsche des Ostens“ titulierten Škoda 130 RS am Ufer entlang. Zudem mobilisierte Škoda Auto Deutschland die dreitägige Voralpentour als offizieller Fahrzeugpartner und stellte dem Veranstalter vier batterieelektrische Enyaq Coupé RS sowie zehn Kompakt-SUV Karoq für das Begleit- und Organisationsteam zur Verfügung.

Auf Hochglanz polierte Raritäten
Mindestens ebenso staunende Gesichter wie am Bodensee gab es bei den Besucherinnen und Besuchern der Techno Classica im Frühjahr in Essen. Auch dort präsentierte Škoda außergewöhnliche und auf Hochglanz polierte Schätze seiner 128-jährigen Unternehmensgeschichte. So feierte ein frisch restaurierter Škoda Hispano-Suiza 25/100 PS von 1928 in Halle 3 seine Weltpremiere. Nur eine Handvoll dieser Luxuswagen, die es auf eine Spitzengeschwindigkeit von mehr als 120 km/h schafften, sind heute noch erhalten. Als ähnlich spektakulär präsentierte sich das zweite Luxus-Exponat, der 1948 gefertigte Škoda Superb OHV. Bereits in den 1930er-Jahren markierte die Modellbezeichnung Superb die Spitze der damaligen Škoda Produktpalette.

Eine absolute Rarität leuchtete während der fünftägigen Messe in feurigem Rot: der Rennsportwagen Škoda 1100 OHC Coupé von 1959, den es weltweit nur noch einmal gibt. Im letzten Jahr hatten Mitarbeitende des Škoda Museums und des Zentrums für Prototypenbau bei Škoda Auto das Coupé mit einer Mischung aus traditionellen Handwerksmethoden und modernen Technologien rekonstruiert. So wird Tradition wieder lebendig.

Škoda Enyaq Coupé RS: Stromverbrauch kombiniert: 17,4–16,4 kWh/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km; elektrische Reichweite: 502–517 km 2024 Škoda Auto Deutschland GmbH Impressum Datenschutz