Škoda global

Eine Hupe für den indischen Fahrstil

Škoda – das ist weit mehr als Deutschland und Tschechien. Abseits des europäischen Kontinents kann die Marke aktuell in Indien groß punkten.

Eine Hupe für den indischen Fahrstil

Jeder Markt hat seine eigenen Gesetze. Erst wenn man die besonderen lokalen Bedürfnisse der Menschen verstanden hat, kann man seine Zielgruppe verstehen. Was das für Auswirkungen auf die Verkaufszahlen hat, zeigt die indische Erfolgsgeschichte von Škoda.

Mit indischer Ausstattung Der Škoda Kushaq

Indien wird in absehbarer Zeit China als das bevölkerungsreichste Land der Welt ablösen. Mehr als 1,4 Milliarden Menschen leben auf dem asiatischen Subkontinent – Tendenz stark steigend. Ähnlich sieht es mit dem Bedürfnis nach Mobilität aus: Immer mehr Menschen in Indien setzen auf das Auto. Ein Potenzial, das Škoda bereits früh erkannt hat. Seit knapp fünf Jahren bauen die Tschechen ihre Präsenz gezielt aus und verantworten die Expansion auf dem indischen Markt für den Volkswagen Konzern. Mit Erfolg: Das vergangene Jahr markierte einen neuen Rekord für die tschechische Marke. Mit 51.900 verkauften Fahrzeugen konnte sie ihren Absatz in Indien mit einem Plus von 127,7 Prozent mehr als verdoppeln.

Verstehen als Erfolgsfaktor
Ein wichtiger Faktor für den dortigen Erfolg ist die intensive Auseinandersetzung mit dem Markt. Škoda analysierte die Bedürfnisse der Bevölkerung und passte Markenportfolio und Ausstattung darauf an. So ist sogar die Leistungsfähigkeit der Hupe auf den indischen Fahrstil ausgerichtet. Mit dem SUV-Modell Kushaq und der Stufenheck-Limousine Slavia entwickelte Škoda zwei eigenständige Fahrzeuge ausschließlich für den indischen Markt. Mit einem Werk in Aurangabad und einem Werk sowie einem Technologiezentrum in Pune kann die indische Dependance die Entwicklung und die Produktion von neuen Modellen fast vollständig selbst übernehmen und somit näher am Markt agieren.

Indien ist ein wichtiger Schritt in der Internationalisierungsstrategie von Škoda und soll als künftiger Export-Hub auch weitere Märkte in der Region beliefern. Ab 2024 möchten der tschechische Autobauer die Modelle Kushaq und Slavia als Bausatz zur Endfertigung nach Vietnam exportieren, bereits in diesem Jahr startet die Marke mit den europäischen Modellen im südostasiatischen Land. Außerdem liefert Škoda bereits von Indien aus in die Golfstaaten. Mit dem Ausbau der Marktpräsenz soll so auch langfristig die Position der Marke in der Region gestärkt werden.

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